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Das Leben ist ein Film, in dem ich nur eine Nebenrolle spiele.
Falsch
Mein Leben ist ein Film, in dem ich nur eine Nebenrolle spiele ..
9.3.07 19:52


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Lebenswege der Zukunft

Traurigkeit wird eingefroren
Und in Plastikharmonie gepackt
All' die Tränen sind verloren
Denn Fröhlichsein ist angesagt

Am Ende der kalten Jahreszeit
Wird die Kühltruhe aufgestellt
Damit sich bei Lachen weit und breit
Keine schlechte Laune dazugesellt

Die Kinder essen Bonbons aus Antidepressiva
Die Erwachsenen verbieten ihnen den Verstand
So schrecklich wie es früher doch war
Dem geht man dumm entgegen - Hand in Hand



Ich wünsch' mir eine stille Minute
Nur einen Moment zum glücklich Sein
5.3.07 21:10


Oh God it feels like forever




You are one of God’s mistakes
You crying, tragic waste of skin
I'm well aware of how it aches
And you still won't let me in
Now I'm breaking down your door
To try and save your swollen face
Though I don't like you anymore
You lying, trying waste of space

[Placebo - Song to say goodbye]



Ich bin so kalt, ich friere so sehr, dass ich die Nacht vergessen. In einer Erinnerung kann ich mich sehen, ich weiß nicht wie lange sie her ist - vielleicht gibt es sie nicht.

Ich bin es Leid ich zu sein.


Abschied.
28.2.07 20:41


There's still something missing




Und ich denk' immernoch an Dich.
*27. Februar 1992 3. Februar 1995
27.2.07 18:46


Lebenspause

Zwei dunkle Rabenschwingen
Über den Himmel streichen
Der Silbermond versunken
In stillen Tränenzeichen
Und eine schwarze Feder fällt

Zwischen den bunten Flügeln
Dem Zwitschern froher Lieder
Verhallt lautlos das Rufen
Für Trübsinn im Gefieder
Gibt's keinen Platz in dieser Welt

Des Trauervogels Kleide
Sind Kummer nur und Schweigen
Doch weiß er, wann es Zeit ist
Zum Abschied sich zu neigen
Bevor der letzte Stern zerschellt
25.2.07 21:15


Wenn Regen liebt

Einst rannte ich durch wilde Flur
Bekleidet mit mei'm Herzen nur
Doch es bot mir keinen Schutz
Zerrissen war's durch menschlich' Schmutz

Ich rannte Wege unbekannt
Ich schrie die Tränen tief ins Land
Verfluchte der mir's Leb'n geschenkt
Und fragt' wer mein Geschicke lenkt

Die eigenen Geschicke sind gelöst
Aus der Macht der eigenen Hand
Doch wer zeichnete dann die Pfade
Die mir nahmen den Verstand

Der Regen fiel auf meine Haut
Tränengleich - es war mir so vertraut
Ich breitete die Arme aus
Und schrie meinen Schmerz hinaus

So genoß ich seine Tränen
Die da fiel'n auf meine Haut
So kühlte er auch meine Lider
Unser beider Schreien wurde laut

Ich legte mich ins feuchte Gras
Und sang, was ich aus den Wolken las
Und ich verstand die Zeilen, die der Dichter schrieb
Das Regentropfen Tränen sind, die da fallen, wenn Regen liebt
[Nargaroth- Wenn Regen liebt]

23.2.07 18:41


Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?
Sie fliegen [fliehen] vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie [er]schießen
Mit Pulver und Blei, [es bleibet dabei:] Die Gedanken sind frei.

[Deutsches Volkslied]


Was ist, wenn die Gedanken anfangen zu schreien? Wenn sie tun & lassen können was sie wollen? Wenn sie Dir den Kopf zermatern und langsam deine Gefühle auffressen, weil Du sie nicht mit genug Fragen fütterst? Wann ist ein Leben zu Ende? Dann, wenn man keine Fragen mehr hat, die man stellen möchte?



Vielleicht ist es aber auch erst dann zu Ende, wenn man die Schönheit in den Dingen nicht mehr sieht, oder einfach nicht mehr sehen will. Vielleicht, wenn man die Grenzen überschritten hat und nicht mehr zurück in sein Gebiet findet. Vielleicht, wenn man den Weg nach Hause nicht mehr kennt.

Im Grunde ist jedes Genie ein Verbrecher, weil jedes Genie die bestehenden und ausgeprobten Gesetze übertritt und zu Fall bringt.
[Die weiße Rose]
22.2.07 20:03


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